Können alle Hunde schwimmen?

Können alle Hunde schwimmen? Diese Frage stellen sich viele Hundebesitzer und die, die es werden wollen. In diesem Beitrag klären wir auf, welche Hunderassen gute Schwimmer sind, welche Hunde nicht besonders gut schwimmen können und was man beim Schwimmen mit dem Hund beachten sollte.

Grundsätzlich können alle Hunde schwimmen. Wie gut ein Hund schwimmen kann hängt jedoch von der Hunderasse ab. Einige Hunde sind von Natur aus gute Schwimmer und wurden dafür gezüchtet. Andere Hunde haben eher Probleme beim Schwimmen da sie z.B. kurze Beine haben.

Der Neufundländer ist ein sehr guter Schwimmer und sogar mit dem Labrador verwandt.

Hunderassen die gerne schwimmen

  • Labrador Retriever
  • Golden Retriever
  • Neufundländer
  • Leonberger
  • Amerikanischer Wasserspaniel 
  • Irischer Wasserspaniel 
  • Chesapeake Bay Retriever 
  • Brittany Spaniel
  • English Setter
  • Otterhund
  • Portugiesischer Wasserhund
  • Spanischer Wasserhund 
  • Pudel
  • Nova-Scotia-Duck-Tolling-Retriever
  • Deutscher Schäferhund
  • Barbet

Hunderassen die nicht besonders gut schwimmen

  • Dackel
  • Chihuahua
  • Mops
  • Französische Bulldogge
  • Papillon
  • Chinesischer Schopfhund
  • Pekinese
  • Bulldogge
  • Windhund
  • Shih Tzu
  • Malteser
  • Yorkshire Terrier
  • Zwergspitz
  • Boston Terrier
  • Basset Hound
  • Bichon Frisé
  • Dackel

Darauf sollte man beim Schwimmen mit dem Hund achten

Flaches und ruhiges Gewässer

Zu Beginn starten Anfänger in ruhigem, seichtem Wasser. Wenn ein Welpe oder ein größerer Hund wasserscheu ist und zusätzliche Sicherheit braucht, kann man als Hundebesitzer ins Wasser gehen. Damit zeigt man, dass es ungefährlich ist. Sanfte Ermutigung ist in Ordnung. Einen Hund sollte man niemals ins Wasser werfen, das kann nach hinten losgehen und ihn verängstigen.

Ein Golden Retriever im flachen Wasser

Hundeschwimmweste

Für Schwimmanfänger und weniger geübte Schwimmer ist eine Hundeschwimmweste eine gute Investition. Sie trägt Hunde im Wasser, macht sie besser sichtbar und hält sie im Wasser wärmer.

Auch erfahrene und starke Hunde profitieren von Hundeschwimmwesten. Beispielsweise, wenn sie beim Schwimmen müde und erschöpft werden. Eine Schwimmhilfe gibt ihnen Sicherheit und Unterstützung. Denn Notfälle können jederzeit passieren und eine Weste kann da Leben retten.

Sonnenschutz

Sonnenbrand ist ein weiterer Punkt, auf den zu achten ist. Während sich die meisten Hunde auf ihr Fell und das schwarze Pigment ihrer Nasen als Sonnenschutz verlassen können, gibt es auch Ausnahmen. Sie haben helle Nasen, kurzes, weißes oder lichtes Fell. Solche Hunde sollten Sonnenschutzmittel bekommen. Ungeschützte Stellen sind in der Regel die Ohrspitzen und Nasen. Für Vierbeiner gibt es spezielles Sonnenschutzmittel. Das Sonnenschutzmittel für Menschen ist nicht geeignet, da es Inhaltsstoffe hat, die für Hunde giftig sind.

Pausen und Abkühlung

Braucht ein Hund eine Pause, dann ist ein schattiger Platz und viel frisches Wasser wichtig. Es gibt für heiße Tage kühlende Mützen und Halsbänder für den Vierbeiner. So lässt sich die Hitze besser vertragen.

Schwimmkurs

Wenn ein Hund als Welpe schwimmen kann, dann sind private Schwimmstunden vom Besitzer ausreichend. 

Ist ein Hund ängstlich oder älter und hat keine Schwimm Erfahrung, dann gibt es die Möglichkeit professionelle Schwimmkurse zu besuchen. In solchen Kursen werden die Vierbeiner sicher an das Thema Wasser herangeführt. Ziel ist es, dass sie sich im Wasser wohler fühlen und das Schwimmen lernen.

Welche Hilfsmittel braucht ein Hund zum Schwimmen?

Generell ist es nicht notwendig seinem Hund Schwimmhilfen zu besorgen. 

Es gibt aber ein paar nützliche Dinge, die das Schwimmen für den Vierbeiner und den Besitzer sicherer und angenehmer machen. Dazu gehören:

  • Hundeschwimmweste: Das ist eine Sicherheitsmaßnahme, die den Hund aufrecht, sichtbar und über Wasser hält.
  • Hundehandtücher: Ein funktionelles Mikrofaser-Hundehandtuch trocknet den Hund im Handumdrehen ab.
  • Schwimmendes Hundespielzeug: Schwimmende Spielzeuge beleben ein Becken und steigern das Interesse am Schwimmen.
  • Wasserdichte Halsbänder: Hunde die viel schwimmen, sollten ein Halsband tragen, das Feuchtigkeit und den Geruch von nassem Hund abweist.
  • Sonnenschutzmittel für Hunde: Hunde können einen Sonnenbrand bekommen. Ein spezielles Sonnenschutzmittel für Hunde schützt die Haut vor den schädlichen Strahlen der Sonne.
  • Hundeschuhe: Strapazierfähige Schuhe für Hunde schützen die Pfoten vor brennendem Sand und scharfkantigen Steinen im Wasser.

Wo kann man mit seinem Hund schwimmen gehen?

Auf diese Frage gibt es mehrere Antworten. Folgende ,,Gewässer’’ kann man mit seinem Vierbeiner zum Schwimmen aufsuchen.

Ein Labrador Retriever beim Training im Wasser

Schwimm- und Planschbecken

Im Allgemeinen sind Schwimmbäder sicher für Hunde. In einem gut gewarteten Schwimmbecken ist der Chlorgehalt so weit verdünnt, dass er der Haut oder dem Fell des Hundes nicht schadet. Große Mengen Poolwasser sollte der Vierbeiner nicht schlucken. Das führt zu gesundheitlichen Problemen.

Bevor man mit den Hund in ein Schwimmbad fährt, erkundigt man sich, ob dort Hunde erlaubt sind. Manche Freizeitbäder bieten Schwimmtage für Hunde an. 

Eine weitere Alternative ist die Anschaffung eines eigenen Hundebeckens. Auch wenn es nur ein kleiner Pool ist und der Hund nicht darin schwimmen kann, kann er sich bei heißem Wetter abzukühlen.

Seen, Flüsse und Teiche

Für den naturverbundenen Haustierbesitzer sind Seen, Flüsse und Teiche attraktiv. Sie sind in den meisten Fällen ungefährlich. Wenn es sehr heiß ist, dann kommt es vor, dass sich giftige Blaualgen verbreiten. Solches Wasser, dass dann dunkelgrün ist, ist zu meiden. 

Oft herrscht während der Badesaison an vielen Seen Badeverbot für die Vierbeiner. 

Meere

An der Nord- und Ostsee gibt es viele Strandabschnitte, die extra für Hunde zugänglich gemacht wurden. 

Quellen und weitere Informationen

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