Kategorie: Hunde

Ablauf einer Kastration bei einer Hündin

Wie läuft eine Kastration bei einer Hündin ab? Nach 6 Jahren wir uns entschieden unsere Hündin zu kastrieren. So lief sie bei uns ab:

Laika kurz vor der OP

Ablauf der Kastration

Unser Tierarzt hat einen Tag in der Woche für Operationen reserviert. An diesem Tag finden keine Behandlungen statt. So kann der Tierarzt und sein Team sich voll und ganz auf die Operationen konzentrieren.

1. Vorgespräch mit dem Tierarzt

Vor der Operation gab es ein Gespräch mit dem Tierarzt. Er hat den Ablauf erklärt und alle Fragen beantwortet. Anschließend wurde unser Hund gewogen um das Narkosemittel richtig zu dosieren.

Wichtig war, dass der Hund 24 Stunden vor der OP nichts essen und 12 Stunden vor der OP nicht trinken durfte.

2. Beruhigungsspritze

Als erstes bekam unsere Hündin eine Beruhigungsspritze. Nach 10 Minten war sie ganz ruhig uns entspannt.

3. Narkosespritze

Als nächstes bekam sie die Narkosespritze. Nach etwa 15 Minten ist sie fest eingeschlafen.

4. Operation

Während der Operation konnten wir nach Hause fahren. Nach ca. 1,5 Stunden wurden wir angerufen und über den Verlauf informiert. Zum Glück ist alles gut verlaufen. Es hat sich sogar rausgestellt, dass der linke Eierstock leicht entzündet war. Der Arzt meinte, dass es gut war, dass sie jetzt kastriert wurde. Sonst hätte es evtl. mit einer Not-OP enden können.

Unser Tierarzt entfernt grundsätzlich die Eierstöcke und die Gebärmutter bei einer Kastration. Somit kann eine Hündin nicht mehr an einer Gebärmutter-Entzündung erkranken. Was sonst oft im alter vorkommt.

5. Nach der OP

Nachdem unsere Hündin wach war und selbstständig laufen konnte, konnten wir sie abholen (ca. 4 Stunden nach der OP).

Sie ging sehr langsam und war noch sehr benommen von der Narkose.

Der Arzt hatte ihr einen OP-Body und eine Schutzkragen angezogen. Diese sollte sie 10 Tage anbehalten.

Folgende Sachen sollten wir beachten:

  • Futter erst am nächsten Tag
  • Mehrere kleine Partitionen
  • 2 Esslöffel Speiseöl zum Futter hinzufügen (um den Stuhlgang zu vereinfachen)
  • 3 mal 15 Minuten Gassi-gehen
  • Kein Spielen oder Toben

6. Schmerzmittel

Wir sollten ihr 3 Tage lang Schmerzmittel geben. Jeweils eine Tablette flavour 40 mg.

Man hat gemerkt wann die Schmerzmittel nachgelassen haben. Laika hat angefangen zu zittern.

7. Kontrolle

Nach 3 Tagen waren wir mit ihr zur Kontrolluntersuchung bzw. Nachsorge. Hier bekam sie eine Antibiotika Spritze. Auch das Pflaster wurde entfernt.

8. Fäden ziehen

Bei uns war das Fädenziehen nicht nötig. Da der Schnitt klein war, hat unser Tierarzt entschieden die Wunde mit einem Gewebekleber zu verschließen.

9. Genesung

Für schnelle Genesung haben unsere Töchter gesorgt.

Wir haben den OP-Body nach einer Woche gegen ein Verband ausgetauscht. Das war dann für Laika viel angenehmer.

Um die Wundheilung zu beschleunigen haben wir die Wunde mit einer Wund- und Heilsalbe (Bepanthen) beschmiert.

Kosten

Insgesamt haben wir ca. 500 Euro für die Kastration unserer Hündin bezahlt. (Hier weitere Infos + Rechnung)

Wie hoch sollte ein Hundezaun sein?

Als wir unseren Garten angelegt haben, wollten wir für unseren Hund einen Zaun haben. Da kam gleich die Frage: Wie hoch muss eigentlich ein Hundezaun sein? Wir haben recherchiert und zusammengefasst:

Ein Hundezaun sollte zwischen 1,20 Meter und 1,80 Meter hoch sein. Es kommt jedoch auch auf den Hund drauf an. Einige Hunde sind excellente Springer und büxen gerne aus. Andere Hunde brauchen einen Zaun der ihr Revier eingrenzt.

Labrador spring über einen Zaun

So hoch sollte ein Hundezaun sein

Grundsätzlich sollte ein Zaun mindestens so hoch sein, dass der Kopf eines stehendes Hundes nicht über den Zaun rüberragen kann.

Labrador umarmt einen Siberian Husky – Quelle: https://laughingsquid.com/yellow-labrador-gives-siberian-husky-hug/

Man kann sich folgende Faustformel merken:

Zaunhöhe = Widerristhöhe x 3

Unsere Shiba Inu Hündin ist 37,5 cm groß. Nach der Formel müssten unser Zaun 112,5 cm hoch sein. Da unser Hund sehr aktiv ist und gerne ausbüxt, haben wir uns für einen Zaun von 1,20 m Höhe entschieden.

Bei einem 55 cm hohen Labrador wären das zum Beispiel 165 cm.

Wir empfehlen folgende Zaunhöhen für aktive Hunde:

Aktive HundeZaunhöhe
Kleine Hunderassen (Shiba Inu, Jack Russell-Terrier)1,20 m bis 1,40 m
Mittlere Hunderassen (Labrador Retriever, Siberian Husky)1,40 m bis 1,60 m
Große Hunderassen (Deutscher Schäferhund, Bernersennen)1,60 m bis 1,80 m

und für passive Hunde:

Passive HundeZaunhöhe
Kleine Hunderassen (Shiba Inu, Jack Russell-Terrier)1,00m bis 1,20 m
Mittlere Hunderassen (Labrador Retriever, Siberian Husky)1,20 m bis 1,40 m
Große Hunderassen (Deutscher Schäferhund, Bernersennen)1,40 m bis 1,60 m

Was sollte man noch beachten?

  • Man sollte dafür sorgen, dass der Zaun blickdicht ist. Wenn der Hund nicht sieht was hinter dem Zaun passiert, wird er auch nicht einen Sprung riskieren.
  • Damit der Hund sich nicht unter dem Zaun durchgraben kann, kann man z.B. ein Rasenboard setzten.
  • Einige Hunde klettern gerne. Sie können ohne Probleme auch über einen 2 m hohen Zaun klettern. Hier sollt man darauf achten, dass die Maschen in den ersten 50 cm nicht zugänglich sind.

Welche Zäune gibt es?

Doppelstabmattenzaun

Ein sehr stabiler und langlebiger Zaun. Diesen gibt es in 20 cm Schritten.

Maschendrahtzaun

Ein Maschendrahtzaun ist die günstigere alternative zum Deppelstabmattenzaun. Diesen gibt es von 80 cm bis 2 m Höhe.

Wie hoch muss ein Hundezaun sein?
Labrador hinter einem Zaun (ca. 1m hoch): Hier dient der Zaun als Reviergrenze

Begrenzungszaun

Als Eingrenzung für das Revier ok. Jedoch kein richtiges Hindernis für einen intelligenten Hund. Als eine schnelle Notlösung durchaus empfehlenswert. (hier die Angebote bei Amazon)

Begrenzungszaun auf einem Campingplatz – Quelle: Amazon

Quellen und weitere Informationen

Wie viel kostet ein Labrador im Monat?

Viele Labrador Interessenten fragen sich oft wie viel ein Labrador Retriever im Monat kostet. Wir haben es recherchiert und zusammengefasst wie viel ein Labrador im Unterhalt kostet:

Ein Labrador Retriever kostet 59 bis 137 Euro im Monat. Dabei wurden Futter, Hundesteuer, Versicherung und die Tierarztbesuche als monatliche Kosten mit einberechnet.

Futter

Beim Futter kommt es auf die Qualität und die Menge an. Ein aktiver Hund braucht mehr Futter als ein passiver. Ein Welpe braucht anderes Futter als ein Junior oder Senior.

Generell kann man folgendes sagen:

  • Ein ausgewachsener Labrador braucht ca. 300 bis 350 Gramm Trockenfutter pro Tag. Damit kommt man auf 20 bis 40 Euro Futterkosten pro Monat.
  • Wenn man seinen Labrador BARFen will, muss man mit ca. 50 bis 80 Euro pro Monat rechnen.

Für die Verwöhnung seines Hundes sollte man zusätzlich 10 Euro für Leckerlis, Kauknochen etc. einplanen.

Laut statista.com geben die Deutschen im Durchschnitt 120 EUR im Monat für das Futter eines Labrador Retrievers aus. Doch aus eigener Erfahrung wissen wir, dass dieser Wert zu hoch angesetzt ist.

Hundesteuer

Als erster Hund muss man für einen Labrador je nach Stadt 5 bis 15 Euro Hundesteuer im Monat einplanen. Wird er zweiter Hund angemeldet so kann die Hundesteuer bis zu 20 Euro im Monat hoch sein.

Versicherung

Die Hundehaftplichtversicherung für eine Labrador kostet 4 bis 7 Euro im Monat. Hier gibt es online jede Menge Angebote.

Tierarzt

Für den Tierarzt sollte man ca. 20 bis 25 Euro im Monat einplanen. Darunter fallen Impfungen, Wurmkuren, Schnittwunden, Entzündungen, Zecken oder auch Kastration.

Einmalige Kosten

Für einen Hund hat man folgende einmalige Kosten

  • Der Hund selbst
  • Halsband
  • Leine
  • Geschirr
  • Hundebox
  • Liegeplatz
  • Hundedecke

Zusammenfassung

Ein Labrador kostet 59 bis 137 Euro im Monat. Das hört sich erstmal nicht viel an. Rechnet man das jedoch aus Jahr um, so kommt man auf einen Betrag von 708 bis 1644 Euro im Jahr.

Anhand dieses Diagramms sieht man ganz gut, dass das Futter der Hauptfaktor für die monatlichen Kosten eines Labradors ist. Beim Futter hat man auch als Besitzer die Kontrolle über die Kosten. Hier sollte jeder selbst entscheiden was er seinem Hund zu fressen gibt.

labrador kosten monat
Monatliche Kosten für einen Labrador Retriever

Was kosten andere Hunde im Monat

Im Grunde genommen sind die Kosten für die Steuern, Versicherung und den Tierarzt für jeden Hund mehr oder weniger gleich (ausgenommen Kampfhunde).

Bei den Futterkosten kommt es jedoch auch die Größe des Hundes an. Ein kleiner Hund wie der Chihuahua hat viel geringeren Futterbedarf wie ein großer Neufundländer.

Quellen und weitere Informationen

Hat ein Labrador Schwimmhäute?

Viele Fragen sich ob der Labrador eine Schwimmhaut zwischen den Zehen hat. Wir haben uns mit der Frage auseinandergesetzt. Hier die Antwort kurz und knapp:

Ein Labrador Retriever wurde als ein Wasserhund gezüchtet und besitzt Schwimmhäute. Die feine Haut zwischen den Zehen hilft dem Labrador im Wasser schneller voranzukommen und macht ihn zu einem sehr guten Schwimmer.

Ein Labrador liebt Wasser und ist ein exzellenter Schwimmer

Warum Labrador Retriever so gute Schwimmer sind

Ursprünglich kommt der Labrador Retriever aus Neufundland und Labrador, einer Provinz in Kanada.

Neufundland und Labrador ist die östlichste Provinz Kanadas. Quelle: Google

Hier wurde er gezüchtet, um den Fischern bei Ihrer Arbeit zu helfen. Die Hunde zogen die Netzte und Taue im Wasser oder fingen Fische ein, die sich aus den Netzen befreiten.

Für diese Arbeit mussten sich die Hunde schnell und geschickt im Wasser fortbewegen. Die Schwimmhäute dienen zur besseren Wasserverdrängung und helfen ihnen so schnell voranzukommen.

Brauner Labrador beim Training im Wasser

Der Schwanz ist das Steuerruder. Mit Hilfe von seinem Schwanz kann der Labrador sich geschickt in alle Richtungen drehen. Er wird daher auch als „Otterrute“ bezeichnet und ist ein rassentypisches Merkmal.

Das dicke Fell und zusätzliche Unterfell sorgen für Wärme im kalten Wasser.

Die Hunde wurden übrigens zuerst nach der Hauptstadt von Neufundland „St. John’s dogs“ genannt. Erst später in England bekamen sie Ihren Namen Labrador Retriever und wurden hier zu Jagdhunden gezüchtet. Aus England kam der Labrador Retriever dann mit seinem freundlichen und sanftmütigen Charakter in die restliche Welt.

Was sind Schwimmhäute

Die Schwimmhaut ist eine feine Haut zwischen den Zehen. Sie dient dazu die Fläche zu vergrößern und somit das Schwimmen effektiver zu machen. Hunderassen die eine ausgeprägte Schwimmhaut haben, können meistens schneller und besser Schwimmen.

Den Labrador machen unter anderem die stark ausgeprägten Schwimmhäute zwischen den Zehen zu einem sehr guten Schwimmer.

Schwimmhaut eines Labrador Retrievers (Quelle)

Andere Hunderassen mit Schwimmhäuten

Alle Hunde haben eine feine Haut zwischen den Zehen, das ist ganz normal und natürlich. Bei Hunderassen wie dem Labrador, Golden Retriever oder Neufundländer ist sie jedoch stärker ausgeprägt. Diese Hunde wurden speziell für die Wasserarbeit bei Fischern und Jägern gezüchtet und sind exzellente Schwimmer.

Kaum zu glauben. Der Neufundländer ist ein sehr guter Schwimmer und sogar mit dem Labrador verwandt.

Hier sind weitere Rassen die als Wasserhunde gezüchtet wurden (Links zu Wikipedia):

Quellen und weitere Informationen

Wie lange wächst ein Labrador?

Viele Labrador Interessenten und Besitzer stellen sich oft die Frage: Wie lange wächst ein Labrador? Hier ist ausführlich erklärt wie lange es dauert bis ein Labrador Retriever seine maximale Größe erreicht hat.

Ein Labrador Retriever wächst in der Regel 14 bis 18 Monate und ist damit ausgewachsen. Ein Rüde erreicht eine Größe bis zu 58 cm bei einem Gewicht von bis zu 35 kg. Eine Labrador Hündin wird bis zu 55 cm groß bei einem Gewicht von 32 kg.

Junger Labrador Retriever

So schnell wächst ein Labrador

Ein Labrador erreicht nach etwa 7 Monaten über 90% seiner Endgröße. Das Endgewicht ist nach etwa 12 Monaten bei 90%.

Ab dem 16. Monat ist er so gut wie ausgewachsen. Ein leichter Wachstum darüber hinaus ist nichts außergewöhnliches. Mit 2 Jahren sollte ein Labrador seine Endgröße erreicht haben.

Am folgendem Diagramm ist die Größen- und die Gewichtszunahme für einen Labrador Retriever in den ersten 24 Monaten dargestellt.

labrador-wachstum-gewicht
Labrador Wachstum in den ersten 24 Monaten

Ein ausgewachsener Labrador Retriever sollte folgende Maße haben:

min.max.
Gewicht28 kg35 kg
Schulterhöhe54 cm57 cm
Halsumfang50 cm55 cm
Rückenlänge55 cm60 cm

Gewichtszunahme in den ersten Monaten

Hier ist die Gewichtszunahme einer Labrador Hündin und einem Rüden in den ersten Monaten dargestellt. Diese Werte sind gemittelte Durchschnittswerte und sollten nur als Orientierung dienen.

Gewicht Labrador Hündin

  • mit 3 Monaten sollte das Gewicht zwischen 10 kg und 12 kg sein
  • mit 6 Monaten sollte das Gewicht zwischen 18 kg und 22 kg sein
  • mit 1 Jahr sollte das Gewicht zwischen 24 und 31 kg sein
  • Ausgewachsen sollte das Gewicht zwischen 25 kg und 32 kg sein
labrador-huendin-gewicht-kurve

Hier ist die Gewichtstabelle einer Labrador Hündin:

Altermin. Gewichtmax. Gewicht
3 Monate10 kg12 kg
4 Monate13 kg17 kg
5 Monate16 kg20 kg
6 Monate18 kg22 kg
7 Monate20 kg25 kg
8 Monate22 kg27 kg
9 Monate22 kg28 kg
10 Monate23 kg30 kg
11 Monate24 kg31 kg
12 Monate24 kg32 kg
ausgewachsen25 kg32 kg

Gewicht Labrador Rüde

  • mit 3 Monaten sollte das Gewicht zwischen 11 kg und 13 kg sein
  • mit 6 Monaten sollte das Gewicht zwischen 21 kg und 25 kg sein
  • mit 1 Jahr sollte das Gewicht zwischen 28 und 34 kg sein
  • Ausgewachsen sollte das Gewicht zwischen 29 kg und 36 kg sein
labrador-ruede-gewicht-kurve

Hier ist die Gewichtstabelle eines Labrador Rüden:

Altermin. Gewichtmax. Gewicht
3 Monate11 kg13 kg
4 Monate15 kg17 kg
5 Monate18 kg21 kg
6 Monate21 kg25 kg
7 Monate23 kg27 kg
8 Monate24 kg29 kg
9 Monate25 kg31 kg
10 Monate23 kg30 kg
11 Monate27 kg33 kg
12 Monate28 kg34 kg
ausgewachsen28 kg35 kg

Tägliche Gewichtszunahme

Anhand dieses Diagramms sieht man die tägliche Gewichtszunahme eines Labrador Welpen. Nach 3 Monaten wird das Maximum erreicht. Hier nimmt ein Labrador Welpe ca. 150 Gramm pro Tag zu.

labrador tägliche gewichtszunahme
Tägliche Gewichtszunahme eines Labrador Retrievers

Im Vergleich ist die tägliche Gewichtszunahme eines Shiba Inus (rote Linie) dargestellt. Hier mehr zum Shiba Inu Wachstum.

Wachstum im Vergleich

Wie lange wachsen andere Hunderassen?

  • Kleine Hunderassen wie der Beagle sind ungefähr in 6 Monaten ausgewachsen.
  • Mittelgroß Hunderassen wie der Shiba Inu wachsen ungefähr 9 Monate.
  • Große Hunderassen wie der Schäferhund sind mit 14 Monaten ausgewachsen.
  • Sehr große Hunde wie die Bernhardiner sind ungefähr mit 18 Monaten ausgewachsen.

Quellen und weitere Informationen

Wie alt kann ein Shiba Inu werden?

Als wir uns über den Shiba Inu informiert haben, habe ich mich gefragt wie alt ein Shiba Inu wird. Was sind die Lebenserwartungen?

Ein Shiba Inu wird im Durchschnitt 12 bis 15 Jahre alt und liegt im Mittelfeld der Lebenserwartungen von Hunden.

Ich habe mir vorgenommen die Zeit mit unserem Shiba Inu zu genießen und das Beste rauszuholen. Hier beschreibe ich was man dafür alles machen kann.

Wie alt wird ein Shiba Inu?
Shiba Inu – Wie alt wird er?

Kann man die Lebenserwartung eines Shibas beeinflussen?

Wie auch bei Menschen gelten bei Hunden folgende Punkte:

Ernährung

Übergewichtige Hunde leben nicht so lange wie schlanke Hunde.

Ernährung spielt eine große Rolle im Hundeleben. Sie sollte artgerecht sein und den Hund optimal versorgen. Ich BARFe zum Beispiel meinen Shiba Inu. Mein Hund bekommt einmal täglich rohes und frisches Fleisch von mir. Das Stelle ich selbst zusammen. So sieht ein Menü aus: Pansen, Blättermagen, Innereien, Muskelfleisch und ein Hühnerhals. Ca. 150 g pro Tag.

Bewegung

Bewegung ist auch ein wichtiger Faktor. Stadthunde haben eine etwas niedrigere Lebenserwartung wie Landhunde. Woran liegt das?

Der Shiba Inu braucht Auslauf. Wir leben in einer Kleinstadt. Ich gehe mit Laika jeden Tag länger spazieren und am Wochenende Fahrradfahren oder in den Wald spazieren. Hier lasse ich sie meistens mit einer Schleppleine frei laufen.

Schlaf

Wir Menschen schlafen meistens zu wenig. Schau ich mir aber Laika an, wird das bei ihr kein Problem sein 😉

Pflege

Man sollte auf seinen Hund aufpassen und ihn Pflegen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt sind zwar kein Muss aber empfehlenswert.

Wie lange leben andere Hunde

Kleine Hunderassen

  • Chihuahua: 10 bis 18 Jahre
  • Yorkshire Terrier: 13 bis 16 Jahre
  • Mops: 12-15 Jahre

Mittelgroße Hunderassen

  • Beagle: 12 bis 15 Jahre
  • Tibet Terrier: 12 bis 15 Jahre
  • Deutscher Pinscher: 12 bis 14 Jahre

Große Hunderassen

  • Akita Inu: 10 bis 15 Jahre
  • Labrador Retriever: 12 bis 14 Jahre
  • Bernhardiner: 8 bis 10 Jahre
  • Deutscher Schäferhund: 9 bis 13 Jahre

Was ist der Unterschied zwischen einem Shiba Inu und einem Akita Inu?

Als ich zum ersten mal von den japanischen Hunderassen Shiba Inu und Akita Inu gehört habe, habe ich mich gefragt: Was sind eigentlich die Unterschiede dieser Rassen? Damit du nicht lange suchen musst, habe ich sie dir hier zusammengefasst.

Unterschiede Shiba Inu und Akita Inu sind:

  • Größe
  • Gewicht
  • Lebenserwartung
  • Monatliche Kosten

Gemeinsamkeiten:

  • Aussehen
  • Farben
  • Herkunft
  • Charakter
  • Preis
Akita Inu mit einem Shiba Inu
Akita Inu mit einem Shiba Inu

Größe

Ein Akita Inu ist fast doppelt so groß wie ein Shiba Inu.Ein ausgewachsener Shiba Inu Rüde wird bis zu 41 cm groß und eine Shiba Inu Hündin bis zu 37,5 cm groß. Bei einem Akita Inu sieht das schon anders aus. Ein ausgewachsener Akita Inu Rüde wird bis zu 70 cm groß und eine Akita Inu Hündin bis zu 64 cm groß.

Gewicht

Ein Shiba Inu kann bis zu 13 kg schwer werden. Ein Akita Inu ist mit bis zu 54 kg deutlich schwerer als der Shiba Inu.

Lebenserwartung

Im Durchschnitt wird ein Shiba Inu etwas älter als der Akita Inu. Das liegt vor allem an der Größe. Kleine Hunderassen werden älter als große Hunderassen.

  • Ein Shiba Inu wird im Durchschnitt 12 bis 15 Jahre alt. (hier mehr)
  • Ein Akita Inu wird 10 bis 15 Jahre alt.

Monatlichen Kosten

Wir BARFen unseren Shiba Inu. Das Futter kostet uns ca. 30 Euro pro Monat. Da der Akita Inu das vierfache wiegt, braucht er auch die vierfache Futtermenge. In unserem Fall wären das 120 Euro pro Monat statt 30 Euro.

Bei der Versicherung und den Hundesteuern sind keine Unterschiede. Wir zahlen für unseren Shiba Inu 57 EUR für die Hundehaftplichtversicherung und 55 Euro Hundesteuer pro Jahr.

Aussehen

Vom Aussehen sind die Hunde ähnlich. Beide haben das weiße Unterfell (Urajiro). Sie unterscheiden sich vor allem in der Größe.

Farbe

Den Shiba Inu gibt es in folgenden Farben:

  • Rot
  • Schwarz-Loh
  • Rot-Sesam
  • Schwarz-Sesam
  • Weiss (kein Shiba Inu Standard)
Shiba Inu mit Sesam Mix

Hier finest du alle Shiba Inu Farben mit Fotos.

Einen Akita Inu gibt es in diesen Farben:

  • Rot
  • Rot-Sesam
  • Gestromt (Brindle)
  • Rot-Brindle
  • Silber-Brindle
  • Schwarz-Brindle
  • Weiss
Akita Inu Welpe (rot) spielt mit einer Akita Inu Hündin (brindle)

Herkunft

Beide Hunderassen gehören zu den Spitzrassen und kommen Ursprünglich aus Japan.

Die 6 Japanischen Hunderassen
Quelle: http://www.ramenchemistry.com

Charakter

Beide Hunderassen haben einen eigenen Kopf und lassen sich nur schwer unterordnen. Sie werden nicht als Anfängerhund empfohlen.

Sie verlangen eine konsequente Erziehung und viel Geduld. Ihre Intelligenz und der große Jagdtrieb erschweren das ganze zudem.

Die Akitas sind Einmannbezogen und werden in Japan als Polizeihunde ausgebildet. Shibas sind sehr selbstständig und wurden früher für die Jagt von Kleinwild eingesetzt.

Tipp: Überlege es dir sehr gut bevor du dir einen Akita oder Shiba anschaffst. Beide Hunde verlangen viel Zeit und Geduld. Spreche am besten vorher mit erfahrenen Hundehaltern und Züchtern.

Preis

Die Preise für einen Akita Inu Welpen und einen Shiba Inu Welpen unterscheiden sich kaum. Für Beide Hunderassen mit FCI Papieren muss man in Deutschland bis zu 2400 EUR zahlen.

Bücher

Falls du noch mehr Informationen zu einem Shiba Inu oder Akita Inu suchst, empfehle ich dir folgende Bücher (Links zu Amazon):

  • Der Shiba Inu – Seine Geschichte und Entwicklung (von Manfred Dietrich)
  • Shiba: Der kleine Japaner mit dem großen Lächeln
  • Akita – Japanisches Lächeln auf vier Beinen
  • Unser Akita – Ein Hund, zwei Gesichter
Shiba Inu Akita Inu Bücher
Bevor wir uns für eine Rasse entschieden haben, haben wir darüber alles gelesen was wir kriegen konnten

Mehr Informationen

Shiba Inu Farben

Ein Shiba Inu muss nicht immer rot. Es gibt sie in in 4 verschiedenen Farben:

  • Rot
  • Schwarz-Loh
  • Rot-Sesam
  • Schwarz-Sesam
  • (Creme)

Rot

Rot ist die häufigste und beliebteste Shiba Inu Farbe.

Shiba Inu in Rot
Unsere Laika: Wir haben uns für einen roten Shiba Inu entschieden

Schwarz-Loh

Schwarz oder auch Black Tan genannt.

Shiba Inu in einer Wohnung

Sesam

Sesam ist eine gleichmäßige Fellschattierung von roten, weißen und schwarzen Haaren .

Hier wird zwischen Rot-Sesam und Schwarz-Sesam unterschieden:

  • Rot-Sesam: Mehr Rote Harre, weniger schwarze Haare
  • Schwarz-Sesam: Mehr schwatze Haare, weniger weiße Haare
Shiba Inu in Sesam-Farbe

Creme (Weiß)

Die Farbe weiß wurde aus dem Zuchstandard herausgenommen und ist kein Shiba Inu Stadard mehr.

Laikas Cousine und Cousin beim Spielen

Urajiro: Das Shiba Inu Merkmal

Urajiro ist ein weißes Unterfell den laut Nippo-Standard jeder Shiba Inu haben muss. Das Urajiro muss an folgende Stellen zu sehen sein:

  • Mundseiten und Wangen
  • Mundunterseite, Nacken, Brust und Bauch
  • Brustbereich bis zu den Schultergelenken, aber nicht die Schultern selbst

Mehr Informationen