Dürfen Hunde Blumenkohl essen?

Darf ich meinem Hund ein Blumenkohl geben? Diese Fragen stellen sich viele Hundebesitzer. Das ist auch gut so, denn Hunde dürfen nicht pauschal alles bekommen was Menschen essen. Wir haben recherchiert und zusammengefasst:

Hunde dürfen in kleinen Mengen Blumenkohl essen. Wegen der besseren Verträglichkeit sollte es jedoch gedämpft oder gekocht verfüttert werden.

Bild: Auch für Hunde ist Blumenkohl gesund.

Blumenkohl für den Hund

  • Mit ca. 65 mg pro 100 Gramm hat Blumenkohl einen hohen Anteil an Vitamin C. Vitamin wirkt antioxidativ und kann bei Knochenproblemen wie zum Beispiel Arthrose und Hüftdysplasie helfen.
  • Folsäure, die Vitamine E und A sowie die B-Vitamine B1, B2, B6, sind Blumenkohl enthalten.
  • Blumenkohl enthält viel Kalium (280 mg/100 Gramm). Kalium reguliert den Blutdruck und sorgt für den richtigen Hormonhaushalt. Kaliummangel kann sich auf die Herzfrequenz des Hundes auswirken. Weitere Folgen von zu wenig Kalium über einen längeren Zeitraum sind Muskelabbau und Haarverlust.
  • Weitere wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Phosphor, Magnesium und Natrium. Sowie die Spurenelemente wie Eisen und Zink sind im Blumenkohl enthalten.
  • Blumenkohl ist aufgrund seiner Zartheit verträglicher als andere Kohlarten. Er hat einen neutralen Geschmack und wird meistens gut von Hunden angenommen.
  • Wie auch anderen Gemüsearten hat Blumenkohl sehr wenige Kalorien und ist eine gute alternative bei übergewichtigen Hunden.
  • Laut einer Studie kann Brokkoli das Krebsrisiko reduzieren.
  • Blumenkohl sollte gedämpft, gekocht oder gebraten verfüttert werden. Roh sollte man den Blumenkohl nur in kleinen Mengen geben, da dieser Blähungen verursachen kann.
  • Auch beim BARFen steht Blumenkohl auf der Speisekarte. Am besten gekocht mit etwas Salz oder Brühe verfeinert.

Darauf sollte man bei Blumenkohl achten

  • Man kann frischen oder auch TK-Blumenkohl nehmen. Damit die Vitamine erhalten bleiben sollte das Blumenkohl möglichst schonend zubereitet werden.
  • Roh sollte man den Blumenkohl nur in kleinen Mengen geben, da dieser Blähungen verursachen kann. Deswegen sollte das Blumenkohl vorzugsweise gedämpft, gekocht oder gebraten verfüttert werden.
  • Auch beim BARFen steht Blumenkohl auf der Speisekarte. Am besten gekocht mit etwas Salz oder Brühe verfeinert.
  • Wenn der Hund den Blumenkohl nicht frisst, kann man ihn gut unter das Futter mischen.
  • Wie bei allen Sachen sollte man auch beim Blumenkohl auf die Menge achten. Bei zu viel Blumenkohl kann der Hund Durchfall bekommen.
  • Ein ausgewachsener Hund braucht täglich im Durchschnitt 2% seines Körpergewichts an Futter. Beim Barfen empfehlen empfehlen wir ca. 15% Gemüseanteil. Bei einem 20 kg schweren Hund wären das ca. 60 g Gemüse pro Tag.

Quellen und weitere Informationen